Ev. Kirchengemeinde Ettingshausen
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Kirche Ettingshausen

Die Anfänge der Ettingshäuser Kirchen reichen bis in das 13. Jahrhundert zurück  – ein sog. Saalbau,  der auf einen Turm zuläuft, in dem sich der Chorraum samt Altar befinden; ein sog. Chorturm. Das  Gebäude weist sowohl noch romanische als auch schon gotisch e Stilelemente auf.  Trotz mehrfacher umfangreicher Innenrenovierungen vor allem im 19. und 20. Jahrhundert sind in  der Kirche noch heute einige der von Daniel Hisgen in den 1770er Jahren geschaffenen Ölgemälde  entlang der Emporenbrüstungen zu sehen.  Ei gentlich waren die ursprünglich zwölf Bilder während der Renovierungsarbeiten zwischen 1959  bis 1961 bereits auf dem Bauschutt gelandet. Sie entsprachen nicht mehr dem damaligen Geschmack  der Zeit. Allein auf Initiative des damaligen Bauingenieurs Peter We yrauch konnten aber sieben der  ursprünglich zwölf Bilder von dem Kirchenmaler Kurt Scriba glücklicherweise gerettet werden.  Der Wert der Nachkriegsrenovierung erwies sich dagegen als nicht von langer Dauer. Im Jahre  1996 war eine neuerliche umfangreiche  Renovierung sowohl außen als auch innen nötig. Bei diesen Arbeiten wurde innen auch die vormals modern empfundene Farbgebung wieder  zurückgenommen.  Stattdessen orientiert sich nunmehr die Farbkonzeption im Altarraum an der einst gotischen Fassung  um 1300 und im Kirchenschiff an der einst spätgotischen Gestaltung um etwa 1450. Im Zuge diese  Renovierung wurden auch die Bilder Hisgens gereinigt. Sechs von ihnen leuchten nun wieder mit  ihren kräftigen Farben von der Empore aus neuen Rahmen.  Ettingshausen is t ein Ortsteil der Gemeinde Reiskirchen und im Zuge der Reformation seit etwa  1550 mit der Evangelischen Kirchengemeinde in Hattenrod pfarramtlich verbunden.  Siehe auch unter:  https://de.wikipedia.org/wiki/Evangelische_Kirche_(Ettingshausen )