Ev. Kirchengemeinde Ettingshausen
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Galerie

Baumfällarbeiten am Pfarrhaus

07.02.2017

Auf dem Weg zur Konfirmation

20.06.2017

Mauerfest

11.06.2017

Pflanzen der Pfarrerbirne

Konfirmandenfreizeit April 2018

Die kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Ettingshausen Küster:  Hartmut Römer 06043-3419 Stellv.:   Evi Biedenkopf 06401-8601 Organistin:  Claudia Krug 06401-2107580 Organist:  Alexander Bauer 06401-8069814
Hattenrod Küsterin:  Lisa Filuciak 06408-502641 Organistin:  Katja Adams 06408-5490047
Harbach Küsterin:  Petra Wolf 06401-4526 Organist:  Kai Uwe Schepp 06401-5454
Pfarrer Christian Stiller Rathausstr. 1, 35447 Reiskirchen 06401-7138 Kirchenvorstandsvorsitzende Dr. Heinrich Steinmetz, Ettingshausen Heidrun Balser, Hattenrod Manfred Löffert, Harbach
September - Fahrt hinein ins Blaue Wunder  Blau. Helles Blau. Himmelblau. Preußisch blau. Nachtblau. Royalblau. Mannigfach ist die Palette  an Blautönen und mannigfach die Bandbreite ihrer Bedeutungen von heiter, lebenszugewandt  – in  den Kinderzimmern kleiner Jungs, über Freiheit - verheißend in einen weiten Horizont hinein, wenn  wir in den Sommerhimmel blicken, über königlich - aristokratisch - erhaben, wie die Wappen manch  hochherrschaftlicher Häuser einem entgegenprangen, bis hin zu bedrohlich - angstverheißend, wenn  sich das Blau ins Ungewisse hinein ver finstert.  Allein schon diese Farbskala mag hier Ausdruck des Mysteriums, des Geheimnisses unseres  Daseins sein. Ein Geheimnis indes, für das dem Künstler Marc Chagall (1887 - 1985) die seinerzeit  bislang bekannten blautönende Skala nicht reichte, sodass er ihr zwischen 1978 und 1985 unter den  vielen Blautönen eine weitere Nuance hinzufügte, die bislang weltweit einzigartig ist.     Und dieser Blauton ist als „Blaues Wunder“ in den Fenstern der Mainzer St. Stephanskirche zu  bewundern, die am  9. September 20 20 mit ein Ziel sein wird während des diesjährigen Ausflugs  des Seniorenkreises der drei Gemeinden Ettingshausen, Harbach und Hattenrod unter der Leitung  von Pfarrer Christian Stiller. Und für diese Fahrt sind noch rund 30 Plätze frei.  Wir starten um 8:4 0 Uhr in Ettingshausen („Am Bahnhof“), halten gegen  8:50 Uhr in Harbach  (Haltestelle Richtung Hattenrod) und um ca.  8:55 Uhr an der Haltestelle in Hattenrod (Ortsmitte).  Bei Bedarf und Interesse können auch die Orte  Burkhardsfelden sowie ggf. Lindenstrut h oder Saasen mit angefahren werden. In diesem Falle  würden Zeit und Haltepunkte noch rechtzeitig bekanntgegeben werden.  Die Ankunft in Mainz ist gegen 10.30 Uhr geplant. Dort beginnen wir das Programm mit einer  Stadtrundfahrt im offenen Gutenberg - Expres s durch das historische Mainz mit seiner vielfältigen  Geschichte, die weit bis in die Römerzeit reicht. Unterbrochen wird diese Fahrt mit einem Halt samt  Besichtigung der berühmten Chagall - Fenster in der St. Stephanskirche unter der Führung von Pfr.  i. R.  Hartmut Miethe. Danach geht es wieder weiter mit dem Gutenberg - Express in das Zentrum am Domplatz, der über  viele Jahrhunderte Ort deutscher Reichs - und Religionsgeschichte war. Im Anschluss besteht für  Selbstzahler ab ca. 12.30 Uhr die Gelegenheit eine s gemeinsamen Mittagessens in einem  barrierefreien Restaurant.  Bis zur Heimfahrt ab ca. 17.30 Uhr besteht im Anschluss freie Zeit zur Verfügung für individuelle  Erkundungen des Domareals oder am Rheinufer.  Die Fahrt ist derzeit kalkuliert mit einem Sel bstkostenbeitrag von rund 32, - Euro inklusive der Fahrt  mit dem Gutenberg - Express. Für eine zeitnahe Planung bitten wir um eine rechtzeitige Anmeldung  bis zum 23. April 2020 im Gemeindebüro der Ev. Kirchengemeinde Ettingshausen unter der  Nummer: Tel: 06401 7138. Die Sprechzeiten sind dienstags von 10.00  – 12.00 Uhr und donnerstags  von 16.00  – 18.00 Uhr.  (cis) Zum letzten Mal dabei Es ist mittlerweile eine gute Tradition aller drei Gemeinden geworden, das neue Jahr gemeinsam  mit einem ökumenischen Gottesdi enst beginnen zu lassen  – und zwar im Bürgerhaus in der  Flugplatzsiedlung Ettingshausen. Seit über 12 Jahren treffen sich anlässlich des Dreikönigstages  katholische und evangelische Ettingshäuser, Hattenröder und Harbächer, um nicht nur gemeinsam  Gottesdie nst zu feiern, sondern vor allem um im Anschluss gemeinsam zu essen. Dieses Jahr  verwöhnten die Landfrauen die Gäste in der Flugplatzsiedlung mit einem üppigen Chilli con Carne. Aber Traditionen wären keine Traditionen, wenn sie sich nicht auch verändern  würden. So war es  für den katholischen Pfarrer Clemens Wunderle dieses Jahr sein vorerst letzter ökumenischer  Gottesdienst, den er in der Flugplatzsiedlung zusammen mit uns gefeiert hat. Clemens Wunderle  verlässt uns und übernimmt ab dem 1. Mai eine neue S telle in Gernsheim am Rhein. Unsere drei Gemeinden blicken auf eine beinahe 14 - jährige wunderbare, gemeinsame, ökumenische  Zusammenarbeit mit Clemens Wunderle zurück. Wir wünschen ihm an dieser Stelle für seinen  neuen Dienst alles Gute, vor allem aber Gottes Segen. Und wir freuen uns  sehr, mit seinem  Nachfolger unsere kleine Dreikönigstradition fortsetzen zu können.  (cis) Leibpflege Glaube … der geht natürlich immer auch durch den Magen. Kennen wir, vom Abendmahl. War bei  Jesus nicht anders wie auch bei uns heute. Wie Glaube überhaup t nicht nur ein einsames, geistiges  Geschehen ist, sondern immer auch ein organisches, das sich nach Gemeinschaft sehnt, ja, das nur  gemeinsam gelingt.  Paulus bringt das mit seinem Bild von der Kirche als einen Leib Christi ganz gut auf den Punkt.  Und di eser Leib mag denn eben auch gepflegt werden … mit Speis‘ und Trank. Und dazu haben im  Januar die drei Gemeinden Ettingshausen, Hattenrod und Harbach nicht nur alle haupt - und  nebenamtlichen Mitarbeiter, sondern auch die vielen, vielen ehrenamtlichen Helfe r eingeladen.  Und bei diesem Essen wurde eines ganz schnell deutlich: Es bedarf vieler Menschen mit den  unterschiedlichsten Gaben, um überhaupt „Kirchengemeinde machen zu können“: Außenanlagen  pflegen, Rechnungen anweisen, Krippenspiele einstudieren, Org eln zum Erklingen bringen,  Haushalte in Einklang bringen, Bauvorhaben in Gang bringen … und noch vieles, vieles mehr. Für  alles Engagement, für alles Mittun im Namen der drei Kirchenvorstände ganz herzlichen Dank.  (cis) Reise in die fränkische Vergangenhe it Bloß nicht vergessen werden … erst recht nicht nach dem Tod. Das war im frühen Mittelalter vielen  Menschen, vielen Familien wichtig. Der Verheißung der Erlösung allein aus Gnade schien man noch  nicht so recht über den Weg zu trauen. Stattdessen betete  man für seine Angehörigen, dass sie nach  allem Wiegen, Richten, womöglich auch nach unangenehmen Fegefeuererlebnissen endlich in den  Himmel mit einziehen können.  Und wer es sich leisten konnte, der stiftete sogar ein Kloster dafür und stellte Mönche an.  Und die  beteten dann für einen selbst und für die schon verstorbenen Angehörigen  – rund um die Uhr.  Freilich neben vielen anderen Arbeiten, wie die Urbarmachung von Ackerflächen, Landwirtschaft  oder dem Sammeln, Abschreiben und Kopieren von Büchern. Das Kl oster Lorsch war so eine  Anlage.  Im Jahre 764 wurde sie vom fränkischen Gaugrafen Cancor und seiner Mutter Williswinda  gegründet und von Benediktinern des Klosters Gorze bei Metz besiedelt. In der Folgezeit  entwickelte sich diese Anlage zu einem zentrale n Hotspot der fränkischen Reichsgeschichte. Hier  wurde nicht nur gebetet, sondern auch Bildung und Wissenschaft betrieben  – und große Politik  gemacht. Bei seinen Umritten stiegen hier Karl der Große und weitere fränkische Könige und Kaiser  mit ihrem Gefolg e regelmäßig ab.  Am 24. Oktober 2019 spürten dieser Geschichte auch zahlreiche Seniorinnen und Senioren aus  Hattenrod, Ettingshausen und Harbach nach.